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Steinerne Zeugen der Eiszeit am Chiemsee
Vor ca. 10.000 Jahren endete auch im Chiemgau die Eiszeit. Davor beherrschten und formten Gletscher die Landschaft. Das mit dem Eis mittransportierte Gesteinsmaterial sammelte sich an den Rändern zu wallförmigen Schuttmassen, den Moränenwällen. Das Material, aus dem diese Moränen bestehen stammt naturgemäß aus dem Einzugsbereich der jeweiligen Gletscher. So kommt es vor, dass die verschiedensten Gesteine aus den entlegensten Teilen der Zentralalpen stammen und viele Millionen Jahre alt sind. Die hier aufgestellten Gesteinsblöcke stammen alle aus dem Gemeindegebiet von Rimsting und wurden z. B. beim Kiesabbau oder Bau von Häusern zutage gefördert.
Der Steinlehrpfad ist für Wanderfreunde, die nicht gerne weit gehen können oder wollen. Ausgangspunkt ist die Rimstinger Pfarrkirche (Parkplatz). Ab hier folgen wir dem Hinweisschild "Rundweg zum Chiemsee" mit dem Wellensymbol. Auf dem Weg genießen wir den herrlichen Ausblick auf den Chiemsee und die dahinter aufragenden Berge. Je nachdem, in welche Richtung der Weg begangen wird kommt man, da es sich um einen Rundweg handelt, zum Steinlehrpfad. Hier sehen wir Gesteine verschiedener Größe und Art. Die Streckenlänge beträgt rund 5 km (ca. 2 Stunden). Gastronomie am Weg: Strandkiosk mit gemütlichen Biergarten.
Außerdem befinden sich im Ortskern von Rimsting noch weitere 5 Findlinge (ehemalige Gaststätte Kupferkanne, Brunnen an der Kirche, vor der Grundschule, beim "Adler" an der Kreuzung Priener Straße/Greimhartinger Str. und an der ehemaligen Rimstinger Turnhalle). Die Findlinge sind mit geologischen Texterläuterungen versehen, die über Alter, Herkunft, Gesteinsart usw. informieren.
Rimsting-erleben-Steinlehrpfad-Artikel im Gemeindemitteilungsblatt August 2018 (pdf, 1,5 MB)







